weiß


"Weiß verwendet Zarkout immer direkt: aus der Tube und ohne weitere Mischverhältnisse von Farbe oder Farbpigmenten.

 

Ungegenständliche Formen übernehmen die Komposition mal pastos, mal reliefartig erhaben und mal transparent kaum sichtbar. Immer sparsam und übersichtlich angelegt, handeln Zarkouts Bilder selbst von Malerei: Beteiligung der so genannten „Nichtfarbe“ - weiß, Form, Figur und Grund. Referenzen an das Gegenständliche sind getilgt.

Es ist dieser geheimnisvolle künstlerische Moment der Entstehung, der in den Bildern Zarkouts für den Betrachter präsent ist und neugierig macht, Zarkouts weiße Bilderwelten der rhythmischen Form, Bewegung, Leichtigkeit des Schwebezustands, der Gefühle und Gedanken zu entdecken."

Susanne Jäger, Kunsthistorikerin


Vier Jahreszeiten


Acryl auf Leinwand | 200 x 150 cm| 2005


Vergangenheit

gegenwart

zukunft


Acryl auf Leinwand | 3 x 140 x 100 cm | 2007


zeit


"Die Ruhe und Klarheit der geometrisch geordneten Jahreszeitenbilder ist bei den neuen Arbeiten von Maha Zarkout einer Dynamik von Bewegungen gewichen, einem labyrinthischen Wirbel von Bildstrukturen, in denen sich der Blick des Betrachters verirren kann. Mit kräftigen Bewegungen wird die Farbe auf die Bildträger aufgebracht und durch rasche Zeichnungen durch den Pinselstil oder auch durch Graphitstifte zusätzlich dynamisiert. Eine Choreographie, ein Tanz fast, der da ausgeführt wird. Die dynamisch wirkenden Arbeiten betonen Anfang und Ende des schöpferischen Prozesses und stark den Zeitraum des Malprozesses von der Bildidee über den Akt des Malens und Zeichnens bis zum Innehalten."

Christian Kaufmann


zeit 1

zeit 3



Acryl, Kohle und Graphit auf Leinwand | 200 x 150 cm | Jahr

Acryl, Kohle und Graphit auf Leinwand | 190 x 150 cm | 2012



zeit 4

Acryl, Kohle und Bleistift auf Leinwand | 12* 40 x 40 cm | 2011



zeit 5



Gouache und Bleistift auf Leinwand | 3 * 40 x 40 cm | 2011


texturen


"Beim ersten Schritt eines jeden Bildes folgt die Künstlerin einem immer gleichen Muster: Eine leere Leinwand wird zunächst schwarz grundiert. Auf diese Grundierung werden dann Pinselstriche und Farbflächen von Weiß, Grau und Schwarz gesetzt. Hinzu kommen Kohle- und Graphitzeichnungen, die einzelne gebogene oder gerade Linien zeigen und den Eindruck von Strichbündeln oder aus Kreisen bestehende Wolkenformationen hervorrufen. Schicht um Schicht loten sich Schwarz und Weiß gegenseitig aus. Offensichtlich dabei ist, dass jedes Bildelement im additiven Prozess, das heißt im Auftrag übereinander gelagert, zum Bild hinzugefügt wird. Ausdrucksstarke, reliefartige Texturen entstehen. Eigentlich verborgen gelegene schwarze Flächen kommen stellenweise zum Vorschein. Deckendes Weiß wird andererseits verdeckt von feinen Kohle und Graphitlinien. Die Bildelemente können sich zwischen flächigem Farbverlauf und locker gezeichnetenStrichen bewegen. Schicht um Schicht ergeben sich neue Situationen."

 

Maria Tanbourgi


vivaldi

concerti


Acryl, Kohle und Graphit auf Leinwand | 2* 90 x 90 cm | 2015


180


Acryl, Kohle und Bleistift auf Leinwand | 200 x 150 cm | 2016


O.T.



Acryl, Kohle und Bleistift auf Leinwand | 40 x 40 cm | 2017


der blick aus DEM fenster I






Acryl, Kohle und Bleistift auf Leinwand | 52 x 42 cm | 2018


BLICK AUS DEM FENSTER II

BLICK AUS DEM FENSTER III



Acryl, Kohle und Graphit auf Leinwand| 160 x 160 cn | 2019

Acryl, Kohle und Graphit auf Leinwand| 160 x 160 cn | 2019



zeit


Acryl und  Bleistift auf Leinwand | 140 x 90 cm | 2019


titel?


Acryl und Kohle auf Leinwand | 50 x 73 cm | 2018